Timmy J. Trumpets magische Tricks

Er kann es noch. Timmy J. Trumpet verblüfft die Welt einmal mehr mit seinen phänomenalen Tricks. Der umtriebige Magier mit dem Twitter-Daumen hat sein Publikum am 20. Juni in Tulsa, Oklahoma, in nahezu ungläubiges Staunen versetzt. Die Show in Tulsa war der Auftakt zur weltweit beachteten „Super-Spreader“-Tour des 74-Jährigen Multi-Talents. Es hatte nur Sekunden gedauert, bis die Tickets im Internet ausverkauft waren.

Er enttäuschte seine Fans nicht; gleich zu Beginn seiner zweistündigen Show verblüffte Timmy J mit einem Trick, den die Welt bisher nur aus Fußballstadien in Wolfsburg, Hoffenheim und Leverkusen kannte: Er verwandelte mehr als 10.000 Besucher in leere Sitze. Anschließend ging der sympathische Alt-Internationale fast 70 Meter ohne zu stolpern – mit einem Nest auf dem Kopf, in dem 15 orangefarbene Tauben um die Wette gurrten. Die Zuschauer atmeten tief aus, als Timmy nur Minuten später einhändig ein Glas Wasser trank. Eine phänomenale Leistung; es ist ein offenes Geheimnis, dass Timmy seit seinem 6. Lebensjahr unter morbus trumperitis leidet. Die sehr selten auftretende Krankheit verhindert das Wachstum von unter anderem Händen, Wortschatz und Urteilsvermögen.

Das enthusiastische Publikum in Tulsa und vor den Fernsehgeräten war auch deshalb überwältigt davon, dass Timmy immer wieder längere Sprachpassagen in seine Show einband. Die Stimmung war kaum noch zu steigern, als „der gute Kerl aus Manhattan“ verkündete, er habe die Lösung für das weltweit grassierende Problem mit der Kung-Flu-Grippe gefunden. „Hört auf zu testen“, rief er in den Saal und in die Wohnzimmer, „dann gehen die Zahlen runter“. „Da wäre mir fast die Baseball-Kappe vom Kopf gerutscht“, sagte zum Beispiel der überwältigte Sam White, ein 82-jähriger Baumwollfarmer aus Illinois, „gut, dass ich keine Maske getragen habe.“

Dankesworte aus fast aller Welt

Ärzte, Politiker, Geschäftsleute und Wissenschaftler schickten nach dem Auftritt Dankes-Telegramme. Chinas Präsident Xi Jinping und Nordkoreas Führer Kim Jong Un, beide seit Jahren bekennende Trumpet-Fans, luden den Magier zu einer Vortragstour für 2021 ein. Russlands Präsident Wladimir Wladimirowitsch Putin, der Timmy schon verbunden war, als ihn kaum jemand kannte, sagte: Mein Freund hat einmal mehr bewiesen, dass das J in seinem Namen für „Genius“ steht. Großbritannien Premier Minister Boris Johnson sagte: „Er ist und bleibt ein Vorbild für die Führer dieser Welt, es ist schön von ihm lernen zu dürfen, das hat Dominic auch gesagt.“ Auch Christian Sewing, Chef der Deutschen Bank, war überglücklich: „Es geht voran, wir haben immer an Timmy geglaubt.“

Mehrere Medien griffen die allgemeine Stimmung auf. Fox-News spekulierte, ob das Nobelpreis-Komitee in diesem Jahr wohl erstmals die Preise für Medizin, Physik, Literatur und Wirtschaftswissenschaften sowie den Friedensnobelpreis an nur eine Person vergeben wird. Fox, nach eigenen Angaben „berüchtigt für unsere Objektivität“, wies aber auch darauf hin, dass das Komitee möglicherweise Probleme bekommen könnte, die Statuten noch in diesem Jahr zu ändern. Bisher gilt, dass nur Menschen ausgezeichnet werden, die integer, emphatisch, loyal, mutig, mitfühlend, anständig, respektvoll und moralisch einwandfrei agieren.

Viele Fans warten jetzt sehnsüchtig auf den Show-Down der Tour im November. Timmy J. Trumpet hat dafür seinen „biggest trick ever“ angekündigt.

Autor: Markus Kater

Rentner, Jahrgang 1962, ehemaliger Zeitungs-Journalist, Soul-, Jazz und House-DJ, Schaumburger.

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